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Jeder fünfte Schüler kann nicht richtig lesen

Die deutschen Schüler sind überdurchschnittlich, im Vergleich mit den anderen OECD-Staaten. Die Schüler kamen im Schnitt auf 498 Punkte, dies sind elf mehr als im Mittel der OECD-Staaten insgesamt. Die Verbesserung im internationalen Vergleich liegt weniger an einem Sprung in den deutschen Leistungen. Die Konkurrenz ist gesunken. Wenn man die deutschen Ergebnisse betrachtet, sind die etwa auf dem Niveau von 2009. Obwohl die deutschen Schüler auch im Vergleich mit dem internationalen Schnitt mithalten können, gibt es immer noch einen Teil, die es nicht können. Es wurden 15-jährige getestet, aber jeder fünfte ist nicht in der Lage, sinnvoll zu lesen. Das ist ein Anstieg von 3% seit 2009. Nur jeder zehnte Schüler der OECD-Staaten sei in der Lage, Tatsachen und Meinungen zu unterscheiden. Die Schüler verlieren die Lust auf das Lesen.

Was sind die Gründe dafür?

Schüler, die aus einer sozial schwachen Familie kommen, können im Schnitt schlechter lesen, als diejenigen, die aus einer besser gestellten Familie kommen. Das Lesen war zuletzt ein Schwerpunktthema. Es wurden trotzdem in diesem Bereich Fortschritte gemacht. Die Leistungen der Jugendlichen, die aus Arbeiterfamilien kommen, haben sich verbessert. Seit 2009 hat sich auch die Zusammensetzung der Schülerschaft verändert. Die Schüler, die mindestens ein Elternteil haben, das im Ausland geboren und aufgewachsen ist, sind um 10 Prozent in der Lesefähigkeit gestiegen. Schüler, die selbst im Ausland geboren sind, sind deutlich unter dem Schnitt.

Wer macht es besser?

Die Spitzenreiter sind Estland, Kanada und Finnland. Deutschland liegt meistens in der Mitte. In den skandinavischen Staaten, den Niederlanden und Italien ist der Zusammenhang von familiärem Hintergrund und Leseleistungen deutlich weniger ausgeprägtals in Deutschland

Nasika

 

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