Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Der Tod von George Floyd (Hewan)   

Polizeigewalt und systematischer Rassismus (Aminata)

 

 

 Der Tod von George Floyd

Der Tod von einem Afro-Amerikaner namens Georg Floyd hat die ganze Welt erschüttert. Der Familienvater George Floyd starb am 25 Mai 2020 bei einem gewaltsamen Polizei Einsatz.

 

 George Floyd wurde beschuldigt, in einem Lebensmittelladen beim Zigaretten kaufen mit einem falschen 20$ Schein bezahlt zu haben. Als ein Mitarbeiter des Ladens Floyd beschuldige und aufforderte die Zigaretten zurück zu geben, weigerte sich Floyd, das zu machen. Der Mitarbeiter rief die Polizei an. Bei dem Gespräch mit der Polizei schilderte der Mitarbeiter, dass Floyd in einem blauen Fahrzeug vor dem Laden sitzt und „sehr betrunken“ sei. Daraufhin fuhren zwei Polizisten zu dem Geschäft. Als die Beamten dort ankamen, ist ein Polizist mit einer Waffe in der Hand direkt zur Fahrerseite gegangen und forderte Floyd auf, seine Hände auf das Lenkrad zu legen, was Floyd auch tat. Der Polizist packte seine Waffe weg. Als Floyd Handschellen angelegt wurden, leistet er kurzzeitig Widerstand, begann jedoch zu kooperieren, als ihm der Grund für die Festnahme mitgeteilt wurde. Ein weiteres Polizeiauto kam, als Floyd auf dem Bodens saß. Ein Beamter half Floyd wieder auf und dabei ging Floyd zu Boden. Die Polizisten hoben ihn hoch und drückten ihn gegen die Tür des dortigen Streifenwagens. Floyd sagte, dass er klaustrophobisch sei und nicht in den Streifenwagen wolle. Floyd kam trotzdem auf den Rücksitz des Streifenwagens. Nach ein paar Minuten zog ein Polizist Floyd wieder raus und dabei fiel Floyd auf den Boden und wurde von drei Beamte niedergehalten. Während ein Beamter auf Floyds Nacken kniete, sein Kollege Druck auf Floyds Torso ausübte und ein anderer Beamter Floyds Beine runterdrückte. Man kann auf dem von dieser Szene gemachten Video hören, wie Floyd wiederholt „I can’t breathe“ ( „Ich kann nicht atmen“ ), sowie nach seiner Mutter ruft. Ein Passant forderte die Beamten auf, Floyd atmen zu lassen. Floyd blutete aus der Nase und verlor sein Bewusstsein. Der Beamte versuchte Floyds Puls zu fühlen, was der Beamte nicht hinkriegte, da er seinen Puls nicht fand. Die Polizisten hörten nicht auf, Floyd runter zu drücken. Auch als ein Krankenwagen eintraf, hörten die Beamten nicht auf, Gewalt an Floyd auszuüben. Erst eine Minute nach Ankunft des Krankenwagens ließen die Polizisten Floyd los. George Floyd wurde bewusstlos in den Krankenwagen gebracht.

Um 21:25 Uhr wurde George Floyd in der Notaufnahme für tot erklärt. Sowas passiert heutzutage viel zu oft aus rassistischen Gründen, dagegen setzen sich momentan viele Menschen aus vielen Ländern ein.

BLACK LIVES MATTER !

Hewan

 

Polizeigewalt und systematischer Rassismus

 

Über 400 Jahre schon werden farbige Menschen Opfer von einem weltweitem System, das sie nicht unterstützt, sie haben nicht das weiße Privileg. Systematischer Rassismus und Polizeigewalt gegenüber Dunkelhäutigen passiert weltweit (auch in Deutschland) und ist grausamer Alltag. Viele unschuldige Afro-Amerikaner/innen, sogar kleine Kinder, mussten deshalb schon ihr Leben geben.

Wie auch der 46-jährige George Floyd am 25.Mai 2020 in Minneapolis im US- Bundesstaat Minnesota. Doch was ist an diesem frühen Abend passiert? Floyd hat sich in einem Laden Zigaretten gekauft und mit einem 20 Dollar-Schein bezahlt. Der Kassierer dachte, der Schein wäre unecht und bat Floyd die Zigaretten zurückzugeben, dieser weigerte sich und war nach Aussage des Kassierers “furchtbar betrunken”. Daraufhin rief der Kassierer die Polizei. Er erzählte ihnen, was vorgefallen war und fügte hinzu, dass Floyd noch in seinem Auto vor dem Laden sitzt. Als die vier Polizeibeamten um 20:08 Uhr vor Ort waren, sprach der Beamte Thomas Lane mit Floyd. Er zog seine Waffe bis Floyd seine Hände auf das Lenkrad legte. Lane zog Floyd aus seinem Wagen und wollte ihn festnehmen, was Floyd erst versuchte zu verhindern, aber dann kooperativ war.

Dies nach Aussage des Beamten. Der Ladenbesitzer, der die Beamten gerufen hat, erklärte dem amerikanischen Nachrichtensender “CNN”, dass er das Kamera-Material von seinen Überwachungskameras überprüft hätte und dies zeige keinen Widerstand von Floyd. Als die Beamten Floyd zum Polizeiauto führten, fiel dieser hin und sagte ihnen, dass er klaustrophob ist. Doch er ist trotzdem wieder friedlich aufgestanden und setzte sich ins Auto. Es war 20:14 als der Beamte Chauvin ihnwieder aus dem Fahrzeug zog, als Floyd schon im Fahrzeug saß. Floyd lag nun mit dem Gesicht nach unten am Boden, immer noch in Handschellen. Chauvin platzierte sein Knie auf Floyds Nacken und Kopf. Der Beamte Kueng hielt Floyds Rücken und Lane hielt seine Beine, der vierte Beamte Thou Tao stand daneben und beobachte das Ganze.

Floyd hat den Beamten mehrmals gesagt, dass er nicht atmen könne. Zivilisten, die dabei standen und unter anderem auch diese Tat aufnahmen, forderten die Beamten mehrmals auf, ihn atmen zu lassen. Die Beamten ignorierten Floyds Flehen und die Rufe von den Zivilisten. Sie meinten zu Floyd, er könne ja gut reden, als Antwort darauf, dass er sagte, er könnte nicht atmen. Lane fragte Chauvin, ob sie ihnen auf die Seite rollen sollten, woraufhin dieser antwortete: “Nein, lass ihn so wie wir ihn haben.” Lane sagte, er wäre “besorgt über aufgeregtes Delirium oder was auch immer” Chauvin antwortete “Deswegen haben wir ihn auf dem Bauch.”

Um 20:24 Uhr hörte Floyd auf, sich zu bewegen und zu reden. Ein Beamte überprüfte Floyds Puls und sagte, er könne keinen finden und die Beamten blieben in der gleichen Position. Drei Minuten später nahm Chauvin sein Knie runter. Die Beamten, die schworen, dass sie Freund und Helfer der Menschen wären, hatten George Floy in dieser Positions 8 Minuten und 46 Sekunden gehalten. Auch zwei Minuten und 53 Sekunden nachdem Floyd nicht mehr antwortete oder sich bewegte. George Floyd, Vater, geliebter und unschuldiger Afro-Amerikaner war schon tot, als der Krankenwagen eintraf, wie die Autopsie zeigte.

Nachdem die auf Video aufgenommene Tat im Internet viral ging, waren die Menschen weltweit traurig und wütend. Sie wollten Gerechtigkeit, denn die vier Beamten wurden nicht festgenommen, sie liefen frei herum. Es gab Proteste, Petitionen und Spenden für die Gerechtigkeit für George Floyd. Die Proteste, an denen Millionen teilnahmen, fingen in ganz Amerika friedlich an, bis die Polizei anfing, die friedlichen Menschen mit Tränengas, Pfefferspray und Gummigeschossen zu beschießen. Nicht nur Protestierende waren die Opfer, auch Leute die nur vorbei gingen, im Auto vorbei fuhren, Senioren etc. waren unter Beschuss. Diese Gewalt von der Polizei hat dazu geführt, dass eine Frau eine Fehlgeburt hatte, mehrere Personen auf einem oder beiden Auge ihr Sehvermögen permanent verloren haben, mehrere Menschen gestorben sind und vieles mehr. Die Polizei hat auf die Proteste gegen Polizeigewalt mit noch mehr Polizeigewalt geantwortet.

Nachdem die Polizei den friedlich Protestierenden Gewalt zugefügt haben, realisierten die Menschen, dass sie so keine Gerechtigkeit bekommen werden. Die Proteste wurden zu Aufständen, unter anderem entstanden Plünderungen von Lebensmittelläden und anderen Geschäften, Polizeifahrzeuge wurden in Brand gesteckt, in England wurden Statuen von Sklavenhändlern zerstört und in den Fluss geworfen, überall entstanden Graffiti mit Slogans wie “Black Lives Matter”, “No Justice - no peace”, “I can´t breath”, “Fuck The Police” und vielem mehr.

Doch die Menschen gaben nicht nach: Noch mehr Petitionen, Aufstände und Spenden führten endlich dazu, dass die vier Beamten, die für den Tod von George Floyd verantwortlich waren, verurteilt wurden. Thou, Lane und Kueng könnten sogar wie Chauvin bis zu 50 Jahre Haft bekommen. Doch dies ist nur ein kleiner Schritt zur Gerechtigkeit, denn es laufen noch tausende Beamte frei herum, die unschuldige Schwarze ermordet haben und einfach damit durchgekommen sind, die nicht einmal ihre Jobs verloren haben!

Unzählige unschuldige Opfer (von denen man weiß, es sind wahrscheinlich noch viel mehr als man sich vorstellen kann!) von Polizeigewalt und systematischem Rassismus, die vielleicht nie Gerechtigkeit bekommen werden. Doch einen Stern am Himmel gibt es, denn Millionen Menschen haben es satt, sie versuchen etwas dagegen zu unternehmen. Egal ob sie Petitionen unterschreiben, spenden, sich über dieses Thema schlau machen, ihre Mitmenschen davon erzählen und auffordern etwas dagegen zu tun, jede Stimme hilft und zählt, denn BLACK LIVES MATTER!!

Wer schweigt, hat genauso Schuld, also schweigen Sie nicht, unternehmen Sie etwas und nennen Sie die Namen der Opfer, denn diese sind mehr als ein Teil einer Statistik.

Aminata